CUT.marketing Kufstein

IMPRESSUM

CUT.marketing OG
Hochwachtstraße 21, 6330 Kufstein

Firmensitz: Kufstein

Gerichtsstand: Landesgericht Innsbruck 

Geschäftsführer: Thomas Weninger | Matthias Haunholder

Telefon: +43 664 2608526

Email: we(at)cut.marketing

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltung
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGBs genannt) gelten für alle Video- und
Filmproduktionsaufträge zwischen fancy tree films (im folgenden „Produzent“) und dem Auftraggeber. Der Auftraggeber ist
dabei der Besteller einer Video- bzw. Film- und Fotoproduktions(teil)leistung.

2. Grundlage der Zusammenarbeit
Die wird aufgrund des vom Auftraggeber und vom Produzenten akzeptierten Konzeptes bzw. der Idee hergestellt. Der einem
erteilte Auftrag ist ein Urheberwerkvertrag, der auf die Einräumung von Nutzungsrechten gerichtet ist. Allfällige Beratung
bezieht sich auf das Fachgebiet Video- und Fotoproduktion, die Haftung für den »Rat des Fachmannes« nach ABGB ist auf
dieses Gebiet beschränkt. Durch den Auftrag verpflichtet sich der Produzent Werke zu schaffen, die im Sinne der
Kommunikationsabsicht des Auftraggebers nutzbar sind und den Anforderungen der vorgesehenen Ausführung bzw.
Vervielfältigung entsprechen. Der Produzent schafft das Werk eigenverantwortlich in eigener Person, ist jedoch berechtigt,
zur Durchführung sachverständige Mitarbeiter oder Kooperationspartner heranzuziehen. Der Auftraggeber sorgt dafür, dass
alle Unterlagen und Umstände, die zur optimalen Auftragserfüllung notwendig sind, zeitgerecht und vollständig dem
Produzenten zugänglich gemacht werden.

3. Kosten
Der Produzent übermittelt dem Auftraggeber ein schriftliches Angebot, wo sämtliche Herstellungs-, Reise- und
Aufenthaltskosten enthalten sind. Nicht vorhersehbare und daher im Angebot nicht berücksichtigte Kosten können
nachträglich dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Wetterbedingte Verschiebungen des Drehs (Wetterrisiko) sind
üblicherweise in den kalkulierten Produktionskosten nicht enthalten. Aus diesem Titel anfallende Mehrkosten werden nach
belegtem Aufwand gestellt. Verlangt der Auftraggeber den Abschluss einer bestimmten Versicherung, so hat er dies dem
Produzenten spätestens bei Vertragsabschluss mitzuteilen und die Kosten hierfür
zu vergüten. Der Auftraggeber trägt die Kosten für eventuell von ihm veranlasste fachliche Beratung.

4. Herstellung, Änderung, Abnahme, Fremdsprachige Fassung, Lieferfrist
Innerhalb des vom Auftraggeber vorgegebenen Rahmens (Briefings) obliegt die künstlerische und technische Gestaltung des
Werkes dem Produzenten. Reklamationen hinsichtlich künstlerischer Gestaltung sind ausgeschlossen. Entschließt sich der
Auftraggeber nach Umsetzung der von ihm mitgeteilten Wünsche dennoch dazu Änderungen vorzunehmen, werden diese
separat abgegolten. Der Produzent behält sich das Recht vor, den Arbeitsablauf in der Postproduktion und Veröffentlichung
für sich selbst zu wählen und diesen daher selbst zu bestimmen. Vor allem betroffen davon sind die Musik, das Sounddesign
und die Farbkorrektur. Verlangt der Auftraggeber vor der Abnahme des Produktes Änderungen der zeitlichen Dispositionen,
des Manuskripts, des Drehbuches, so gehen diese Änderungen zu seinen Lasten, soweit es sich nicht um die Geltendmachung
berechtigter Mängelrügen handelt. Der Produzent hat den Auftraggeber unverzüglich über die voraussichtlichen Kosten
dieser Änderungen zu unterrichten. Änderungswünsche sind vom Auftraggeber detailliert, spezifisch und in Schriftform
mitzuteilen. Werden im Rahmen des Briefings Wünsche, Ideen, Inputs bzw. während des Herstellprozesses
Änderungswünsche wider Erwartens unspezifisch und/oder vage dem Prozenten mitgeteilt, behält sich dieser das Recht vor,
im eigenem Ermessungsspielraum zu handeln und diese nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen. Hat der
Auftraggeber nach Abnahme des Produktes Änderungswünsche, so hat er dem Produzenten die gewünschten Änderungen
ebenfalls schriftlich mitzuteilen. Der Produzent ist verpflichtet und allein berechtigt, Änderungen vorzunehmen. Derartige
Änderungen gehen zu Lasten des Auftraggebers.

5. Vergütung
Zur Abgeltung aller nach diesem Vertrag vom Produzenten geschuldeten Leistungen bezahlt der Auftraggeber den
vereinbarten Betrag. 50 % des genannten Auftragswertes müssen spätestens zwei Tage vor dem ersten Drehtag auf dem
Konto des Produzenten eingelangt sein. Sollte dies nicht der Fall sein, behält sich der Produzent das Recht vor, den
vorgesehenen Produktionszeitraum nicht wahrzunehmen. Durch das Nichteintreffen des Geldbetrages angefallene
Zusatzkosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Die restlichen 50 % des Auftragswertes müssen laut Rechnung
nach Fertigstellung des Produktes abgegolten werden. Bei Zahlungsverzug kann der Produzent dem Auftraggeber
Verzugszinsen in Höhe von 6% über dem jeweils üblichen Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank pa verlangen. Die
Geltendmachung eines nachgewiesenen höheren Schadens bleibt davon unberührt.

6. Nutzung, Rechte, Lagerung
Der Produzent räumt dem Auftraggeber in der Regel ein ausschließliches Nutzungsrecht des Werkes ein. Zum Zeitpunkt der
Vertragserstellung nicht bekannte Nutzungsarten sind vom Vertrag nicht erfasst. Dem Produzenten ist es allerdings gestattet,
seine Werke zum Zweck der Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Der Produzent ist berechtigt, seinen Firmennamen und sein
Firmenzeichen als Copyrightvermerk zu zeigen, sofern nichts anders vereinbart wurde. Er hat weiters das Recht, das Produkt
anlässlich von Wettbewerben sowie für die Eigenwerbung (Musterrolle) vorzuführen oder vorführen zu lassen. Ebenso ist der
Produzent berechtigt, in seinen Werbematerialien, insbesondere auch auf seiner Homepage/social media Seiten oder bei
sonstigen Credits das Produkt zu Zwecken der Eigenwerbung zu verwenden. Weiters behält sich der Produzent das Recht
vor, das Logo, Firmenwortlaut oder ähnliches des Auftraggebers insbesondere auf Homepage/social media Kanäle für
Ankündigungen und als Referenz zu verwenden. Der Auftraggeber erwirbt mit Bezahlung des Gesamthonorars das
ausschließliche Nutzungsrecht an den in Erfüllung des Auftrages geschaffenen Werken in der gelieferten Fassung, für den
vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang. Als Nutzungsumfang kann entweder ein uneingeschränktes oder ein zeitlich,
räumlich oder auf einen bestimmten Anwendungszweck eingeschränktes Nutzungsrecht vereinbart werden. Wurden über
Nutzungszweck und -umfang keine Vereinbarungen getroffen, gilt der für die Auftragserfüllung erforderliche
Mindestumfang. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die vertragsgegenständlichen Leistungen nur
für den jeweils vorgesehenen Zweck und nur im vereinbarten Umfang genutzt werden. Jede anderweitige oder weitergehende
Nutzung erfordert die honorarwirksame Zustimmung des Produzenten.


Über den Umfang der tatsächlichen Nutzung steht dem Produzenten ein Auskunftsanspruch zu. Jede Änderung, Bearbeitung
oder Nachahmung der zur Nutzung überlassenen Werke ist unzulässig, solange nicht das Recht auf Bearbeitung schriftlich
und gegen Honorar eingeräumt wurde. Bearbeitungen, die zu einer Entstellung oder rufschädigenden Abwandlung führen,
sind jedoch auch dann nicht gestattet. Die dem Auftraggeber bzw. bei Agenturen dessen Kunden eingeräumten Rechte dürfen
nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Produzentens an Dritte entgeltlich oder unentgeltlich weitergegeben werden. An den
Entwürfen, Ausarbeitungen, Computerdaten, Rohdaten bzw. des Ausgangsmateriales erwirbt der Auftraggeber kein
Eigentum. Will der Auftraggeber nach Auftragserfüllung, Rücktritt oder nach Kündigung eines Rahmen- oder
Betreuungsvertrages die erarbeiteten oder gestalteten Konzepte, Ideen oder Werke unverändert weiter nutzen, erfordert dies
die Einräumung des unbeschränkten Nutzungsrechtes. Wenn diese von Dritten oder dem Auftraggeber verändert, aktualisiert
oder als Grundlage für Weiterentwicklungen verwendet werden sollen, zusätzlich die Einräumung des Rechts auf
Bearbeitung durch Dritte. Wünscht der Auftraggeber die Übergabe der Computerdaten, Rohdaten bzw. des
Ausgangsmateriales erfordert dies eine zusätzliche Vereinbarung. Die Einräumung all dieser Rechte darf vom Produzenten
nicht verwehrt werden, wenn ihm ein angemessenes Honorar, das auch den Verdienstentgang durch Wegfallen zukünftiger
Aufträge berücksichtigt, geboten wird. Da der Urheberschutz und die gesetzlichen geregelte Dauer der Nutzungsrechte über
die Auftragsdauer hinaus gelten, erlöschen Ansprüche, die sich aus Nutzungsvereinbarungen ableiten, insbesondere aus einer
Ausweitung vereinbarter oder widerrechtlicher Nutzung oder Übertragung erst mit dem Ende der gesetzlichen Schutzdauer
und gehen auf die Rechtsnachfolgen beider Vertragspartner über. Der Produzent verfügt gem. § 38/1 Urh.G. über alle
erforderlichen urheberrechtlichen Verwertungsrechte (ausgenommen wenn sie bei einer Verwertungsgesellschaft liegen),
insbesondere die zur Vertragserfüllung notwendigen Vervielfältigungs-, Verbreitungs-, Sende-, Aufführungs- und
Leistungsschutzrechte, die auch nach Fertigstellung des Werkes von ihm verwaltet werden.

7. Haftung
Der Produzent verpflichtet sich, ein technisch einwandfreies Produkt herzustellen. Er leistet ausdrücklich dafür Gewähr, dass
die Produktion eine einwandfreie Ton und Bildqualität aufweist. Der Produzent haftet nicht für Fehler, die auf einer leichten
Sorgfaltswidrigkeit beruhen. Tritt bei der Herstellung des Produktes ein Umstand ein, der die vertragsmäßige Herstellung
unmöglich macht, so hat der Produzent nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Für die Folgen grober
Fahrlässigkeit hat er bis zur Höhe seines Honorars (ohne Nebenkosten und Umsatzsteuer) einzustehen. Die Unmöglichkeit
der Herstellung oder nicht rechtzeitiger Fertigstellung des Produktes, die weder vom Produzenten noch vom Auftraggeber zu
vertreten ist, berechtigt den Auftraggeber nur zum Rücktritt vom Vertrag. Die bisher erbrachten Leistungen werden jedoch
verrechnet. Keinesfalls haftet der Produzent für entgangenen Gewinn. Mängel sind unverzüglich dem Produzenten unter
Aufforderung zu deren Behebung innerhalb angemessener Frist anzuzeigen. Kosten, die bei Inanspruchnahme Dritter trotz
Bereitschaft des Produzenten zur Mängelbehebung entstehen, trägt der Auftraggeber. Ein Nachbesserungsanspruch erlischt
nach sechs Monaten. Der Produzent ist berechtigt, die Beseitigung der Mängel so lange zu verweigern, bis die zum Zeitpunkt
der Korrektur fälligen Zahlungen geleistet worden sind.

8. Rücktritt vom Vertrag durch den Auftraggeber
Tritt der Auftraggeber ohne Verschulden des Produzenten vor Drehbeginn vom Auftrag zurück, ist dieser berechtigt, die
tatsächlich angefallenen Kosten und den entgangenen Gesamtgewinn in Rechnung zu stellen. Bei einem Auftragsrücktritt in
der Zeit zwischen 10 und 4 Tagen vor Produktionsbeginn, ist der Produzent berechtigt, 2/3 der Gesamtsumme in Rechnung
zu stellen. Tritt der Auftraggeber zwischen dem 3. und dem 1. Tag vor dem vorgesehenen Produktionsbeginn zurück, so wird
die kalkulierte und beauftragte Gesamtsumme in Rechnung gestellt.

9. Entgeltlichkeit von Präsentationen
Alle Leistungen des Produzenten erfolgen gegen Entgelt, lediglich die zur Offertlegung nötige Erstellung von Leistungs-,
Zeit- und Kostenplänen erfolgt kostenlos. Die Einladung des Auftraggebers, eine Präsentation mit Vorentwürfen zu erstellen,
gilt als Auftrag, einen definierten Leistungsinhalt zu erbringen. Die Höhe des Präsentationsentgelts muss gesondert
schriftliche vereinbart werden. Mit Durchführung der Präsentation gilt ein Präsentationsauftrag als erteilt, angenommen und
erfüllt. Das Präsentationsentgelt beinhaltet keine Einräumung von Nutzungsrechten.

10. Sonstige Bestimmungen
Änderungen des Produktionsvertrages oder/und dieser Herstellungsbedingungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
Erfüllungsort ist der Hauptsitz des Produzenten. Für den Fall von Streitigkeiten wird als Gerichtsstand das am Hauptsitz des
Produzenten zuständige Gericht vereinbart. Dieses Gericht hat ausschließlich österreichisches Recht anzuwenden. Die
Vertragsparteien vereinbaren hiermit, für ihre Geschäftsbeziehung die Schriftform; E-Mail ist der Schriftform
gleichzustellen. Mündliche Nebenabreden können bestehen sofern sich die Schriftform nicht anbietet bzw. in gewissen
Situationen nicht möglich ist. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen ebenfalls strikt der Schriftform. Sollte
sich eine Vertragsbestimmung als ungültig erweisen, so werden sich die Vertragsparteien bemühen, an die Stelle der ungültig
gewordenen Vertragsbestimmung eine solche zu setzen, die den Absichten der Vertragsparteien bei Abschluss des Vertrages
wirtschaftlich am nächsten kommt. Sämtliche übrigen Vertragsbestimmungen werden von der Ungültigkeit der einzelnen
Bestimmungen nicht betroffen und bleibt der Vertrag daher in seinen übrigen rechtlich durchsetzbaren Teilen aufrecht.

Thomas Weninger, CEO
Matthias Haunholder, CEO
CUT.marketing OG
hochwachtstraße 21
6330 kufstein
+43 664 2608526
thomas.weninger@cut.marketing
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